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15.06.2018, 07:36 Uhr
"Krankenhäuser in Lübbecke und Rahden leisten wichtige Arbeit"
Stellungnahme von Bianca Winkelmann MdL zum Konzept der MKK
"Vor 14 Jahren führte mich mein ehrenamtliches Engagement in die Politik. Seitdem habe ich einige, teils heftige Debatten erlebt. Doch die aktuelle Diskussion um die Umstrukturierung der Mühlenkreiskliniken ist in vielerlei Hinsicht besonders", sagt Bianca Winkelmann in einer Stellungnahme.
Unterschriftenaktion in Rahden während der Rahdener Sommertage zusammen mit der Rahdener CDU-Fraktion und Bürgermeister Dr. Bert Honsel

"Die unzähligen Reaktionen in Presse, sozialen Medien und nicht zuletzt auf der Straße in Form der großen Unterschriftenaktion zeigen, wie viele Menschen das Thema bewegt und wie viele sich Sorgen um ihre gesundheitliche Versorgung machen.

Ich möchte mich da selbst nicht ausnehmen. Denn die Krankenhäuser in Rahden und Lübbecke sind für mich wie für viele andere Zehntausende Menschen im Altkreis Lübbecke und in der Nachbarschaft im Notfall erste Anlaufpunkte. Die Nähe zur Notaufnahme in Rahden war für meine Familie und mich beispielsweise in einigen Fällen schon von großer Hilfe. Ob Sportunfall oder ein orthopädischer Notfall, immer haben wir in der Notaufnahme schnelle und gute Hilfe zu jeder Tages- und Nachtzeit erfahren. Und in Lübbecke habe auch ich unsere drei Kinder zur Welt gebracht.

Es hat vermutlich jeder im Altkreis Lübbecke solche Geschichten, die er mit den beiden Krankenhäusern verbindet. Sowohl das Klinikum in Lübbecke als auch das in Rahden leisten wichtige Arbeit. Vor allem sind Patienten hier noch Menschen und keine Nummern. Und deshalb kann ich – wie die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger – nicht verstehen, warum deren Arbeit plötzlich von der Leitung der Mühlenkreiskliniken schlecht geredet wird.

Das ist auch der Grund, warum ich mich sehr frühzeitig nach Bekanntwerden der Pläne gegenüber der Presse, auf meiner Homepage und im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diesem Thema geäußert habe und Partei für die Standorte in Lübbecke und Rahden ergriffen habe. Die Verabschiedung eines neuen Konzeptes liegt nicht im Zuständigkeitsbereich einer Landtagsabgeordneten, sondern wird vom Verwaltungsrat mit dem Landrat an der Spitze entschieden.  Allerdings bin ich im Landtag von Nordrhein-Westfalen die einzige Abgeordnete meines Wahlkreises. Und insofern fühle ich mich in erster Linie den Interessen der Bevölkerung und im zweiten Schritt denen der Mühlenkreiskliniken verpflichtet.

Zahlen und wirtschaftlicher Erfolg sind das eine, die Versorgung und das Vertrauen von über 100.000 Menschen im Altkreis Lübbecke etwas anderes. „Der Patient steht [...] in unseren Häusern im Mittelpunkt“, schreiben die Mühlenkreiskliniken auf ihrer Homepage und bezeichnen dies als „zentrale[n] Anspruch“. Um dem gerecht zu werden, bedarf es in meinen Augen weiterhin der Grundversorgung als Portalklinik mit Notaufnahme in Rahden sowie der Fachabteilungen Urologie, Gynäkologie und Geburtshilfe am Standort in Lübbecke. Deshalb unterstütze ich die Unterschriftenaktion mit eben diesen zentralen Punkten ausdrücklich.

Es freut mich, dass die Klinikleitung, der Landrat und auch einige Mitglieder des Verwaltungsrates bereits Kompromissbereitschaft signalisiert haben. Ich hoffe, dass es sich dabei um mehr als reine Worthülsen handelt und ich freue mich über das Gesprächsangebot der Mühlenkreskliniken. Abschließend möchte ich noch eine Sache loswerden: Denn es macht mich wirklich stolz zu sehen, wie die Menschen und die Kommunalpolitik in meinem Wahlkreis über kommunale und politische Grenzen hinaus für die gemeinsame Sache zusammenstehen."

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