Presse
05.08.2010, 16:49 Uhr | Neue Westfälische / Karsten Schulz
„Espelkamp ist auf gutem Weg“
Interims-Aufbau-Geschäftsführer Hans-Otto Kraus auf Stippvisite
Espelkamp. Er war nur genau ein Jahr in Espelkamp an der Spitze der Aufbaugemeinschaft und hat dabei schon viele Grundlagen für die kommenden Veränderungen gelegt: Hans-Otto Kraus. Geschäftsführer vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2004. Er ging, weil er technischer Geschäftsführer der zweitgrößten Münchner Wohnugnsbau-Gesellschaft GWG werden konnte.
Nach fast sechs Jahren war er gestern zum ersten Mal wieder in seiner früheren Wirkungsstätte zu Gast. Obwohl er gemeinsam mit Architektin Birgit Aumanmn-Keul nur einen kurzen Blick auf und in die Wohnquartiere werfen konnte – für einen umfassenden Eindruck blieb nicht genügend Zeit – war er von dem, was er sehen konnte, sehr angetan: „Die Stadt ist insgesamt deutlich bunter, frischer und lebendiger geworden.“ Und was er nicht wusste, erfuhr er von der Aufbau-Architektin: Die Altersstruktur hat sich deutlich verjüngt.“

Das alles, so Hans-Otto Kraus, zeige ihm, dass sowohl Aufbau wie Stadt auf dem richtigen Weg seien. Er hatte seinerzeit mit den ersten Veränderungen begonnen. Vor allem die Gabelhorst lag ihm am Herzen. Deshalb blickte er sich hier genauer um und zeigte sich von den Veränderungen beeindruckt: „Entkernen und gleichzeitig erneuern ist der richtige Weg“, so Kraus. Auch am Stolper Weg und vor allem am Brandenburger Ring machte er sich kundig. Die Innenstadt und das neue Quartier hinter dem Rathaus hatten es ihm ebenfalls angetan. Er macht e deutlich, das dort begonnene Konzept umzusetzen und gleichzeitig auf den Markt sofort zu reagieren. „Wenn Einfamilienhäuser nicht gefragt sind, dann muss man eben frei finanzierte Mietwohnungen bauen“, sagte Kraus. Er lobte den jetzigen Geschäftsführer Hans-Jörg Schmidt und die Stadt selbst für den „Mut derartig schnell und umfassend umzuschwenken“. Kraus: „Das bestätigt eine alte Lebenshaltung: „Nur einfach mutig sein.“ Bei den Farbkonzepten findet Kraus persönlich „Vieles sehr gelungen, manches zu heftig“. Wichtig sei in diesem Zusammmenhang jedoch, dass eine „positive Botschaft“„ zu den Menschen gebracht worden und eine Signalwirkung nach außen erfolgt sei.

Zur Vorsicht mahnt er in der Innenstadt bei der Ansiedlung weiterer Discounter „Darauf muss man ein Auge haben. Das ist aber rauch ein ständiger Prozess und wird sich sicherlich auch bald zum Positiven verändern.“ Dies gilt seiner Meinung nach auch für die Gastronomie die sich auch auf einem guten Weg befinde.

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