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Presse
11.07.2010, 17:51 Uhr | Westfalen-Blatt, Felix Quebbemann Übersicht | Drucken
Bau des neuen Jugendzentrums : Eröffnung ist Ende Oktober vorgesehen

Espelkamp (WB). Die Außenmauern für das neue Jugendzentrum an der Ecke Isenstedter Straße/Königsberger Straße stehen bereits. Erste Konturen und Grundrisse des Baus sind ebenfalls auszumachen.


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Die Bauarbeiten schreiten beinahe planmäßig voran, wie Stadtjugendpfleger Frank Engelhardt gestern im Ausschuss für Generationen, Sport und Vereinswesen den Politikern mitteilte.

Auch der Arbeitskreis Jugendzentrum habe sich mit dem Fortgang der Bauarbeiten Anfang dieser Woche beschäftigt und sich über den Stand der Dinge genauestens erkundigt. »Mitte Oktober soll der Bauabschnitt fertig sein«, sagte Engelhardt im Gespräch mit der ESPELKAMPER ZEITUNG. Die Eröffnung soll dann Ende Oktober dieses Jahres stattfinden. Dies war ursprünglich etwa zwei Monate früher vorgesehen.

Engelhardt erklärte weiter, dass unter anderem die Ausschreibungen für die Dachdecker-Arbeiten vergeben seien. Zu kleinen Verzögerungen sei es jedoch gekommen, da Ausschreibungen aufgrund zu hoher Angebote zurückgezogen werden mussten. »Denn der Kostenrahmen soll ja eingehalten werden«, sagte Engelhardt. Veranschlagt für das Gebäude sind 1,54 Millionen Euro. Hinzu kommen noch einmal etwa 300 000 Euro für die Gestaltung der Grünflächen.

Engelhardt stellte auch noch einmal das Gesamtkonzept des Zentrums vor, das unter anderem die cliquenorientierte Arbeit wie aber auch die Offene-Tür-Arbeit vorsieht. Zudem betonte Engelhardt, dass durch das neue Zentrum auch neue Zielgruppen erschlossen werden sollen.

Er sieht es daher nicht unbedingt als Nachteil an, dass bei der Eröffnung im Oktober der zweite Bauabschnitt noch nicht ganz fertiggestellt sein wird. So seien dann zum Beispiel die Büros für die Zentrums-Leitung oder auch die große Küche noch nicht bezugsfertig. Aber da ja durch den Neubau auch neue Angebote und somit neue Arbeitsabläufe entstünden, mache es durchaus Sinn, dass nach und nach weitere Bereiche hinzukommen.

Viel Lob fand Engelhardt für die Zusammenarbeit mit den Architekten und der Stadtplanung. Diese würden neue Schritte oder Planungen sofort weiterleiten und auch die Vorschläge und Ideen der Jugendlichen integrieren.

Die seien übrigens schon ganz neugierig und verfolgten gespannt jeden Tag der Bauarbeiten, wie Engelhardt erklärte. Es seien auch schon ein paar Begehungen der Baustelle unternommen worden, bei denen die Dimensionen des neuen Jugendzentrums erst richtig deutlich wurden. Beim Anblick des Fundaments sei dies gar nicht so aufgefallen, so Engelhardt.

Das Engagement der Jugendlichen sei ebenfalls bemerkenswert. Ideen und Wünsche für die Einrichtung hat das Leitungsteam Annica Feldhaus und Cordt Fischer bereits an den verschiedenen Schulen in Espelkamp nachgefragt und eingeholt (wir berichteten).

»Wir haben auch eine sehr aktive Gruppe, die sich um die Skateranlage kümmert«, fügte Engelhardt an. Mit 30 Personen sei diese Gruppe vor wenigen Wochen in einen Bus gestiegen und hätte sich über verschiedene Anlagen in der Umgebung erkundigt. »Das läuft alles sehr gut.«

Auch bei der Frage nach der richtigen Bestuhlung oder dem passenden Anstrich gebe es viele Ideen seitens der Jugendlichen. Frank Engelhardt jedenfalls freut sich auf den Neustart im sozio-kulturellen Zentrum. Bis dahin werde es aber noch zahlreiche Planungstreffen für die Jugendlichen geben.

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