Presse
"Der Dialog der Generationen ist sehr wichtig" - Interview mit Henning Vieker
Espelkamp (WB). Die Junge Union (JU) schickt zur Kommunalwahl Henning Vieker als Kandidat für den Kreistag im Bezirk Espelkamp-West ins Rennen. In einem Interview spricht der 25-jährige Physik-Student aus Espelkamp über seine Ziele.
Henning Vieker, Kandidat der JU. Foto: Pescht
Seit wann sind Sie in der Politik aktiv?
Henning Vieker: Ich bin mit 16 Jahren in die Junge Union Espelkamp eingetreten und kurze Zeit später wurde ich auch Mitglied der CDU.
Wissen Sie noch Ihre Beweggründe?
Henning Vieker: Ich möchte etwas bewegen, Entscheidungen auf lokaler Ebene beeinflussen. Lösungen zu finden ist viel spannender als reine Problembeschreibungen abzugeben. Und natürlich spielt die Gemeinschaft auch eine Rolle.
Sie sind der Sohn von Bürgermeister Heinrich Vieker. Hat er Sie beeinflusst?
Henning Vieker: Ich wurde in keine politische Richtung gedrängt. Aber ich glaube schon, dass durch die Gespräche mit meinem Vater Interesse geweckt wurde.
Sind Sie immer einer Meinung?
Henning Vieker: Natürlich nicht. In der Politik führen wir durchaus kontroverse Gespräche. Das ist hilfreich und deshalb ist unsere Demokratie so erfolgreich. Ich glaube, mein Vater schätzt es, andere Standpunkte zu hören. Mit Ja-Sagern ist niemandem geholfen.
Welche politischen Ämter haben Sie?
Henning Vieker: Ich bin Kreisvorsitzender der Jungen Union und in den Vorständen der CDU Minden-Lübbecke sowie der CDU Ostwestfalen-Lippe aktiv.
Die Junge Union hat Sie als »Spitzenkandidat« aufgestellt. Was bedeutet das?
Henning Vieker: Als Nachwuchsorganisation sind wir die Lobby für die Interessen der jungen Generation. Mit mir bekommen diese Interessen ein direktes Sprachrohr im Kreistag. Mit dem Titel »Spitzenkandidat« wollen wir verdeutlichen, dass nicht nur Rentner kandidieren und so mehr junge Menschen zum Wählen motivieren. Politik funktioniert nur im Dialog der Generationen, deshalb setze ich mich für alle Bürger ein.
Was sagen die Älteren zu Ihren Ambitionen?
Henning Vieker: Ich habe sehr positive Rückmeldungen zu meiner Kandidatur erhalten, zum Beispiel von unserer lokalen Vorsitzenden der Senioren Union, Ilse Finkeldey. Ich glaube, ein gesunder Mix von Jung und Alt, den wir in der CDU haben, ist von entscheidender Bedeutung. Wir arbeiten alle an der gemeinsamen Sache.
Und die wäre?
Henning Vieker: Wir stehen vor großen Herausforderungen. Die finanzielle Situation lässt kaum Spielraum für die kommunale Politik. Die Wirtschaftskrise verschärft die Situation und meine Generation wird die Schulden von heute bezahlen. Ich möchte dabei helfen, die vorhandenen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und darauf achten, dass alle Generationen die Lasten gleichermaßen schultern. Wenn Sie sich den unbezahlbaren Forderungskatalog der Linken anschauen, dann frage ich: Wer soll das in Zukunft finanzieren?
Was machen Sie außerhalb der Politik?
Henning Vieker: Neben Studium und Politik spiele ich Badminton und versuche, viel Zeit mit meiner Freundin zu verbringen.
Artikel vom 10.08.2009
Seit wann sind Sie in der Politik aktiv?
Henning Vieker: Ich bin mit 16 Jahren in die Junge Union Espelkamp eingetreten und kurze Zeit später wurde ich auch Mitglied der CDU.
Wissen Sie noch Ihre Beweggründe?
Henning Vieker: Ich möchte etwas bewegen, Entscheidungen auf lokaler Ebene beeinflussen. Lösungen zu finden ist viel spannender als reine Problembeschreibungen abzugeben. Und natürlich spielt die Gemeinschaft auch eine Rolle.
Sie sind der Sohn von Bürgermeister Heinrich Vieker. Hat er Sie beeinflusst?
Henning Vieker: Ich wurde in keine politische Richtung gedrängt. Aber ich glaube schon, dass durch die Gespräche mit meinem Vater Interesse geweckt wurde.
Sind Sie immer einer Meinung?
Henning Vieker: Natürlich nicht. In der Politik führen wir durchaus kontroverse Gespräche. Das ist hilfreich und deshalb ist unsere Demokratie so erfolgreich. Ich glaube, mein Vater schätzt es, andere Standpunkte zu hören. Mit Ja-Sagern ist niemandem geholfen.
Welche politischen Ämter haben Sie?
Henning Vieker: Ich bin Kreisvorsitzender der Jungen Union und in den Vorständen der CDU Minden-Lübbecke sowie der CDU Ostwestfalen-Lippe aktiv.
Die Junge Union hat Sie als »Spitzenkandidat« aufgestellt. Was bedeutet das?
Henning Vieker: Als Nachwuchsorganisation sind wir die Lobby für die Interessen der jungen Generation. Mit mir bekommen diese Interessen ein direktes Sprachrohr im Kreistag. Mit dem Titel »Spitzenkandidat« wollen wir verdeutlichen, dass nicht nur Rentner kandidieren und so mehr junge Menschen zum Wählen motivieren. Politik funktioniert nur im Dialog der Generationen, deshalb setze ich mich für alle Bürger ein.
Was sagen die Älteren zu Ihren Ambitionen?
Henning Vieker: Ich habe sehr positive Rückmeldungen zu meiner Kandidatur erhalten, zum Beispiel von unserer lokalen Vorsitzenden der Senioren Union, Ilse Finkeldey. Ich glaube, ein gesunder Mix von Jung und Alt, den wir in der CDU haben, ist von entscheidender Bedeutung. Wir arbeiten alle an der gemeinsamen Sache.
Und die wäre?
Henning Vieker: Wir stehen vor großen Herausforderungen. Die finanzielle Situation lässt kaum Spielraum für die kommunale Politik. Die Wirtschaftskrise verschärft die Situation und meine Generation wird die Schulden von heute bezahlen. Ich möchte dabei helfen, die vorhandenen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und darauf achten, dass alle Generationen die Lasten gleichermaßen schultern. Wenn Sie sich den unbezahlbaren Forderungskatalog der Linken anschauen, dann frage ich: Wer soll das in Zukunft finanzieren?
Was machen Sie außerhalb der Politik?
Henning Vieker: Neben Studium und Politik spiele ich Badminton und versuche, viel Zeit mit meiner Freundin zu verbringen.
Artikel vom 10.08.2009






