Presse
04.05.2012, 11:21 Uhr | Neue Westfälische / Hans Kracht
Gute Eindrücke gewonnen
Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel besuchte Ludwig-Steil-Hof
Espelkamp. Der lobenden Worte fand er einige: „Hervorragendes geschaffen“ habe der Ludwig-Steil-Hof, was die Integration und Ausbildung junger Migranten angehe, sagte Hans-Joachim Fuchtel.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales stattete der Evangelischen Stiftung gestern auf Einladung der heimischen CDU-Politiker Steffen Kampeter und Friedhelm Ortgies eine Stippvisite ab. Herausgekommen dabei ist auch eine Einladung nach Berlin.
Hans-Joachim Fuchtel lernte den Steilhof bei einem Rundgang kennen, und in der Bischof-Hermann-Kunst-Schule wurde sogar eine kurze Unterrichtsstunde geführt, wie eingangs der Landtagsabgeordnete Friedhelm Ortgies erläuterte. Informationen gaben auch Schulleiter Klaus-Friedrich Weihe und sein Stellvertreter Dieter Gerecke.

Friedhelm Ortgies bezeichnete die Einrichtung, in der derzeit 49 Nationalitäten vertreten seien, als ein „sprachliches Kompetenzzentrum für Zuwanderer“. Wie gut das funktioniert, beschrieb der aus Baden-Württemberg stammende Fuchtel anschließend ganz angetan. Nach erst zwei Monaten Deutschunterricht habe er sogar eine Unterhaltung mit jungen Leuten aus Kenia, Nigeria und Usbekistan führen können. „Erstaunlich“, sagte der Staatssekretär. „So muss Sozialpolitik gehandhabt werden“, um mehr jungen Leuten Chancen für eine Ausbildung zu geben. Der Knackpunkt sei und bleibe nun einmal die Sprache .

Fuchtel vermutet, dass künftig mehr Zuwanderer aus südeuropäischen Ländern nach Deutschland kommen werden. Er sieht das durchaus auch positiv. „Wir haben gute Strukturen hier“, sagte er und hob besonders die Vorzüge des Dualen Ausbildungssystems hervor („Wo es das nicht gibt, ist die Wertschöpfung geringer“), es gelte, daran zu arbeiten und es zu entwickeln.

Fuchtel sprach auch Probleme im psychosozialen Bereich an. Immer gehe es darum, den Menschen zu helfen, sie an Arbeitsprozesse heran zu führen, und dies aus den Grundwerten der Nächstenliebe heraus. Kommunizierend zu arbeiten, raus zu gehen, vor Ort zu sein, das sei wichtig.

Die Eindrücke, die er beim Besuch des Steilhofs gewonnen habe, seien motivierend. Und wegen seiner durch und durch guten Eindrücke sollten Mitarbeiter des Ludwig-Steil-Hofs beim nächsten Integrationsgipfel dabei sein, um von ihrer Arbeit zu berichten, lud Fuchtel nach Berlin ein.

„Ich freue mich“, sagte Vorstand Pfarrer Stefan Bäumer und dankte dem Staatssekretär für sein Interesse.
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