Presse
03.02.2012, 09:46 Uhr | Westfalen-Blatt, Felix Quebbemann
Spatenstich für das neue Gebäude an der Görlitzer Straße - 24 barrierefreie Wohnungen entstehen
Startschuss bei minus zwölf Grad
Espelkamp (WB). Dieser erste Spatenstich wird sicherlich in die Geschichte der Aufbaugemeinschaft eingehen. Denn bei minus zwölf Grad trafen sich die Verantwortlichen um Aufbaugeschäftsführer Hans-Jörg Schmidt, um den ersten Schritt zum Neubau des Wohngebäudes an der Görlitzer Straße/Am Hügel zu tätigen.
Der Spaten werde aber wohl schwerlich in den Boden gelangen, sagte Schmidt bereits zu Beginn der kleinen Feierlichkeit. Auch wenn das Projekt einen »Kalt-Start« hatte, dürfte der Bau dafür sorgen, dass allen Beteiligten, von der Aufbau über Stadt, Sparkasse Minden-Lübbecke und örtliches Handwerk, warm ums Herz wird.
»Noch vor sechs Jahren standen hier die klassischen Bauten«, resümierte Schmidt. Die 60-er Jahren Gebäude seien dann abgerissen worden. Im Jahr 2005 wurde mit dem Bau des Wohnparks I begonnen. »2007 folgte dann der Wohnpark II mit 35 Wohnungen«, sagte Schmidt. In unmittelbarer Nähe sei zudem ein Gebäude mit elf Eigentumswohnungen entstanden. Schmidt bezeichnet das neue Projekt zum gemeinschaftlichen Wohnen mit insgesamt 24 barrierefreien Wohnungen nun als »konsequenten Schritt« und als »nächste Entwicklung«.

Der Neubau, der bereits im Frühjahr 2013 bezugsfertig sein soll, wird das bereits bestehende Ensemble in dem Gebiet rund um die Görlitzer Straße abrunden. Schmidt betonte unter anderem, dass der Bau mit neuesten energetischen Maßnahmen ausgestattet werde.



Und ein weiteres Highlight erwartet die Espelkamper. Denn mit der Fertigstellung werde die Aufbau das Haus mit einer speziellen Farbgestaltung sowie einer Lichtinstallation zu einem echten Hingucker machen. Mehr wollte Schmidt jedoch nicht verraten.

Aufbau-Architekt Andreas Durczok lobte in einer kurzen Ansprache die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Minden-Lübbecke sowie der Stadt und den beteiligten örtlichen Handwerkern. Nicht zuletzt habe das Projekt auch die Politik möglich gemacht, die mit der notwendigen Bauplanänderung den Weg frei gemacht habe.

Stadtoberbaurat Heiner Brockhagen erklärte als Vertreter der Stadt, dass die »Fläche eine große Bedeutung für die Weiterentwicklung des Wohnangebots in der Stadt hat«. Er bezeichnete das neue Gebäude mit einer Gesamtwohnfläche von 1352 Quadratmetern als »sinnvolle Ergänzung« und »hochwertige Architektur«.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt sollen 21 Zwei-Zimmer-Wohnungen und drei Drei-Zimmer-Wohnungen zwischen 50 und 67 Quadratmetern in dem neuen Gebäude entstehen - alle barrierefrei mit Küche, Loggien oder Terrassen. Über das neue Fernwärme-Netz wird das massive, dreigeschossige Haus versorgt. Bauliche Besonderheiten des Projekts sind neben der barrierefreien Ausstattung auch die vorgesehenen parkähnlichen Außenanlagen. Bevor alle Beteiligten letztlich zum Spaten griffen, fügte Hans-Jörg Schmidt abschließend hinzu, dass das Projekt mit Handwerksfirmen aus der Region realisiert werde. Dies sichere hiesige Arbeitsplätze und sei auch ein wichtiges Zeichen. Auch in dieser Hinsicht beweise die Aufbau »Kontinuität«.


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